der text ist ein "programm", das auf menschen läuft und die fähigkeit besitzt (da er direkt auf dem menschen läuft (meist auf ihm prozessiert wird) - ihn als infrastruktur benutzt) seine ausführung, umschreibung zu "bewirken". es handelt sich bei "text" also um eines der komplexesten programme, das man sich vorstellen kann, gerade weil es mit vorstellungen des ausführers arbeitet und diesen ausführer dann umarbeitet. "text" besitzt die möglichkeit sich einzuarbeiten, mit zum programm zu werden, weil es nicht so einfach äusserlich abstossbar ist, um dies zu tun, muss es dann wieder systematisiert (ent-systematisiert werden). (vgl dazu andere interaktive systeme wie computer - jenes andere) "text" hat in diesem sinn sich über die jahre (durch bildung etc) zu dem grossen default-programm entwickelt vgl giesecke (von den ..) text läuft auf/in/um menschen - spo
umberto eco: text "...ein text [ist]...ein netzwerk unterschiedlicher botschaften, die von unterschiedlichen codes abhängen und auf unterschiedlichen signifikanzebenen wirksam sind." (eco, umberto: die rolle des lesers (1979). neu auf dt. in: ders.: im labyrinth der vernunft. texte über kunst und zeichen. leipzig 1989, s.193) ...
klaus brinker: text "der terminus text bezeichnet eine begrenzte folge von sprachlichen zeichen, die in sich kohärent ist und die als ganzes eine erkennbare kommunikative funktion signalisiert." (brinker, klaus: linguistische textanalyse. eine einführung in grundbegriffe und methoden. berlin 1997, s.15)...
karin wenz: text "das konzept vom text als netzwerk, in dem alle knoten seriell verknüpft sind, entwickelte bereits umberto eco in seinem `offenen kunstwerk´ (eco 1962) in opposition zu modellen der textuellen geschlossenheit, wie sie im statischen strukturalismus vorherrschten." (wenz, karin: narrativität in computerspielen. kap. die metapher des textes als netzwerk. in: url: http://www.netzliteratur.net/wenz/narrativitaet/netz.htm (1.9.2002)...
def. intertextimpliziter autorbegriffe wie „das gelehrte universalkollektiv“ (christiane heibach, s. community "enzyklopadie", etikett "wissenschaft und schreibumgebungen")), wurden für die urheber von forschungsgemeinschaften vorgeschlagen. es liegt für den leser von kollaborativen forschungsprojekten in hypertextpräsentationen